Jeder Konflikt, egal ob im privaten oder beruflichen Umfeld, kann einen systemischen Ursprung haben. Der systemische Ursprung kommt aus der Familie, wo Systeme entstehen.
Jeder Mensch hat sein persönliches Familiensystem. Innerhalb dieses Systems werden Informationen unbewusst weitergegeben. Ein innerer Konflikt entsteht, wenn der bewusste, intellektuell verarbeitete Anteil auf den dazugehörigen unbewussten Anteil trifft.
In einer Aufstellung wird der unbewusste Anteil des Konfliktes durch Menschen oder Figuren dargestellt. Als Aufstellungsleiterin dekodiere ich mit dir gemeinsam diese unbewussten Informationen.
Zur Lösung des Konfliktes kommen wir, wenn wir die bewussten und unbewussten Informationen zusammenführen.

Im Vorgespräch zu einer Aufstellung besprechen wir dein Anliegen und entscheiden, welche Faktoren für die zu klärende Situation wichtig sind.

In der Aufstellung werden besagte Faktoren durch von dir gewählte Repräsentant*innen dargestellt, die im Vorfeld keinerlei Informationen erhalten. Dadurch erreichen wir maximale Neutralität und Anonymität.

Die Repräsentant*innen werden von dir intuitiv im Raum positioniert. Sie zeigen Spannungen und Blockaden im System auf.

Ich leite dich durch den Prozess, in dem ich das Verhalten, die Gefühle und Bewegungen der Repräsentant*innen achtsam deute. Bis ich dich einwechsle.

Durch gezielte Interventionen und neue Konstellationen entsteht Bewegung im System – blockierte Energien kommen ins Fließen.

Wir reflektieren das Erlebte und besprechen konkrete Schritte, wie du die neuen Erkenntnisse in deinen Alltag integrieren kannst.
Jedes Anliegen braucht den richtigen Rahmen – drei Schritte zur Lösung deines Themas.
Hier besprechen wir dein Anliegen und klären das Aufstellungsthema.
An einem offenen Aufstellungstermin bist du als Klient*in dabei.
Wir besprechen die Aufstellung nach und sichern den Transfer deiner Erkenntnisse in deinen Alltag.
Nein, du brauchst keinerlei Vorkenntnisse. Alles, was du mitbringen solltest, ist Offenheit für den Prozess. Im Vorgespräch erkläre ich dir genau, wie die Aufstellung abläuft, sodass du dich gut vorbereitet und sicher fühlen kannst.
Aufstellungen eignen sich für eine Vielzahl von Themen – von wiederkehrenden Konflikten in Beziehungen oder Familie über berufliche Blockaden bis hin zu Entscheidungsfragen und unklaren inneren Spannungen. Grundsätzlich kann jedes Anliegen aufgestellt werden, bei dem unbewusste Dynamiken eine Rolle spielen könnten.
Eine Aufstellung dauert in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten, je nach Thema und Verlauf. Der Termin findet im Rahmen eines offenen Aufstellungstages statt, an dem auch andere Teilnehmerinnen als Repräsentantinnen mitwirken. Dein Anliegen bleibt dabei anonym.
Ja, das ist sogar eine wunderbare Möglichkeit, meine Arbeitsweise kennenzulernen. Als Repräsentant*in unterstützt du andere bei ihrer Aufstellung und machst dabei oft selbst wertvolle Erfahrungen – ganz ohne eigenes Thema einbringen zu müssen.
Viele Klient*innen erleben bereits nach einer Aufstellung spürbare Veränderungen. Manche Themen haben jedoch mehrere Schichten, die sich in weiteren Sitzungen zeigen. Im Nachgespräch besprechen wir gemeinsam, ob und wann ein weiterer Schritt sinnvoll ist – du entscheidest in deinem Tempo.
Als Anliegengeberin oder Repräsentantin.